Das Life Sciences- und Naturkundemuseum Bayern wird im Schloss Nymphenburg in München entstehen und soll ein international führendes Museum werden. Nun bekommt es den dazu notwendigen, hochkarätigen Gründungsdirektor.
München. - Internationale Anerkennung erhielt er für seine Projekte an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Innovation, der „Science Gallery Dublin“ und der „Science Gallery International“. Ab Oktober 2015 wird Prof. Dr. Michael John Gorman Gründungsdirektor des künftigen Life Sciences- und Naturkundemuseums Bayern. Als solcher wird er in den nächsten Jahren insbesondere die inhaltliche Entwicklung des Projekts vorantreiben.
Michael John Gorman absolvierte ein Studium in Physik und Philosophie an der Universität Oxford. Er war als Postdoktorand für Wissenschaftsgeschichte an der Harvard Universität und dem Massachusetts Institute of Technolgy tätig, und lehrte zusätzlich an der Stanford Universität. Seit 2010 ist er Professor am Trinity College in Dublin. Als Gründungdirektor einer der weltweit innovatisten Institutionen in der Wissensvermittlung, der „Science Gallery Dublin“, entwickelte und betreibt Gorman eine von Irlands meistbesuchten Bildungsstätten, die seit ihrer Eröffnung 2008 bereits über 2 Millionen Besucher angezogen und zahlreiche Preise gewonnen hat. Die Science Gallery agiert mit einem einzigartigen Konzept an der Schnittstelle von aktuellster Forschung und Kunst; Ziel ist es, Besucher mit Hilfe eines wechselnden interdisziplinären Ausstellungsprogramms auf interaktive und kreative Weise für Wissenschaft und Kunst am Puls der Zeit zu begeistern. Seit 2012 ist Gorman darüber hinaus Geschäftsführer von „Science Gallery International“, ein Unternehmen, das weitere Science Galleries weltweit in Partnerschaft mit ausgewählten Universitäten etabliert.
„Wir freuen uns außerordentlich, dass Prof. Dr. Michael John Gorman sich für das bayrische Museumsprojekt begeistern ließ und das große Potential vor Ort als Wissenschafts- und Umweltbildungsforum erkannt hat. Wir sind zutiefst dankbar, dass wir in ihm eine visionäre, enthusiastische und tatkräftige Führungsperson gefunden haben, die die notwendige internationale Kompetenz, Erfahrung und Vernetzung mit sich bringt, ein Museum auf höchstem Niveau entstehen zu lassen.“ freut sich Dr. Auguste von Bayern, Vorstandsvorsitzende des Förderkreises Naturkundemuseum Bayern. „Im Gegensatz zu einem verstaubten Museum wird das Life Sciences- und Naturkundemuseum Bayern ein Ort sein, an dem aktuellste Forschung im Bereich der Bio-, Geo-, Umwelt- und Humanwissenschaften erleb- und greifbar wird. Besucher werden die Chance haben, sich aktiv mit zukunftsrelevanten Themen aus den Bereichen Nachhaltigkeit und Umwelt, Biodiversität, Gesundheit, Biotechnik etc. auseinander zu setzen. Das Museum wird ein öffentliches, dynamisches Forum für politische Diskussionen, gesellschaftlichen Austausch und aktuelle Forschung im Bereich Life Sciences sein – und zwar nicht nur für Bayern, sondern für Deutschland und die ganze Welt. Zusammen mit Prof. Dr. Michael John Gorman und seinem Erfahrungsschatz, dem Team aus engagierten Mitarbeitern und den hervorragenden Startbedingungen wird dies gelingen.“
„Ich bin hocherfreut die Gelegenheit zu erhalten, die Entwicklung dieses so wichtigen und spannenden Projekts zu leiten.“, betont auch Michael John Gorman. „Es bietet die Chance, ein international bedeutendes Museum für das 21. Jahrhundert zu schaffen, einen Ort zwanglosen Lernens und der Inspiration für alle Menschen. Wir können so eine Generation von Staatsbürgern fördern, welche in die Zukunft vorausdenkt und sich für unsere Natur und Umwelt verantwortlich fühlt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meinen deutschen und internationalen Kollegen.“
Das Life Sciences- und Naturkundemuseum Bayern wird durch einen Neu- und Erweiterungsbau des Museums Mensch und Natur im Schloss Nymphenburg entstehen, als ein Life Sciences-Forum von internationaler Strahlkraft für alle Alters- und Bildungsschichten. Darüber hinaus ist ein neuartiges, überregionales Life Sciences-Bildungsnetzwerk geplant, das weitere Naturkundemuseen in ganz Bayern einbezieht. Vor allem junge Menschen soll das künftige Museum für Naturwissenschaften und Natur begeistern und so dazu beitragen, den massiven Bildungsbedarf und Fachkräftemangel in diesen Bereichen zu mindern. Auch konzeptionell und inhaltlich geht die Institution neue Wege und wird Themenbereiche aus den Bio-, Geo-, Umwelt- und Humanwissenschaften in hochvernetzter Weise erkunden. Eine Schlüsselrolle spielen dabei auch die naturkundlichen Schätze der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns, die sowohl in Dauer- als auch Sonderausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen.
Gemeinsam mit dem Gründungsdirektor, den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns, und einem Netzwerk aus ansässigen und internationalen Experten sollen in den kommenden Monaten nun erste Konzepte für die künftige Ausstellung und die Museumsführung entstehen. Die Eröffnung des künftigen Museums ist für 2021 geplant.

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